Die Geschichten über Peter Pan: das Peter Pan Syndrom: Der Held der Kindergeschichte "Peter Pan" ist ein Bub, der nie erwachsen werden will - der sein Leben im Spiel verbringen möchte und schließlich einsam zurückbleibt. Hiermit wird ein frühkindliches Verhaltensmuster beschrieben, dass durch Verantwortungslosigkeit gekennzeichnet ist. Der Betreffende will keine Pflichten akzeptieren. Regeln werden ignoriert. Wenn etwas schief geht, sind immer die anderen daran schuld. Anstehende Aufgaben werden vor sich hergeschoben. Tagträumereien ersetzen den Erfolg im Leben. Dem Peter Pan Syndrom liegt eine gestörte Vater - Sohn - Beziehung zugrunde. Die Betroffenen fühlen sich vom Vater abgelehnt, sind verunsichert und trauen sich nicht viel zu. Sie überspielen ihr mangelndes Selbstwertgefühl mit Prahlerei und coolem Macho - Gehabe. Obwohl die Betroffenen viele Menschen vor den Kopf stossen, geht von ihnen oft eine gewisse Faszination aus. Ein bestimmter Frauentyp fühlt sich zu solchen Männern hingezogen. In der Geschichte ist es Wendy, die - selbst verunsichert - zu keiner reifen Partnerschaft fähig ist und sich scheinbar selbstlos um Peter Pan kümmert, inden Sie ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellt und durch Bemuttern versucht, erst gar keine Konflikte aufkommen zu lassen. Aus diesem Grunde herrscht eine Scheinharmonie - eine offene, patnerschafftliche Beziehung ist so nicht möglich. Manche "Wendy" kommt drauf, dass sie sich in einer Sackgasse befindet, und verliebt sich in "Peter Pan". Die Erkenntnis, dass die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen, allen Beteiligten Leid bringt, könnte der erste Schritt zum Erwachsenwerden sein, aber dass fällt Peter Pans schwer, beschreibt Dr. Eva Harramach - Tyll www.psychotherapie.at/harramach-tyll in der "ganzen Woche" vom Maerz 2005.