Etwa 20.000 Menschen in Österreich leiden an Morbus Parkinson. Der eigentliche Auslöser der Schüttellähmung ist nach wie vor unklar. "Aus irgendeinem einstweilen noch unbekannten Grund sterben Nervenzellen in der substantia nigra, einer kleinen Stelle im Gehirn. Dadurch kommt es zu einem Mangel an Dopamin", erklärt Univ. Prof. Dr. Francois Alesch von der Universitätsklinik für Neurochirugie am Wiener AKH. Dopamin ist einer von mehreren Botenstoffen im Gehirn, mit deren Hilfe die Nervenzellen untereinander kommunizieren. Die ständige Abnahme des Dopamins verursacht allmählich die Parkinson - Syntome: verlangsamte Bewegungsabläufe ("Akinesie"), einen erhöhte Muskelspannung ("Rigor") und das Zittern ("Tremor") in Ruhe und Entspannung. Dazu kommt eine monotone und leise Sprache, eine gebückte Körperhaltung, ein schlurfender Gang mit der Neigung zu stürzen, sowie Schmerzen. Erste Anzeichen wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, depressive Verstimmung, Merkstörungen und schmerzhafte Muskelverspannungen müssen unbedingt beim Facharzt abgeklärt werden.

Neurologen diverser Unikliniken wollen die Krankheit, die meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr zu Tage kommt, mit Zelltransplatationen behandeln. Dafür verwenden sie Dopamin produzierende Zellen aus der Netzhaut von still geborenen, oder während und nach der Geburt verstorbener Kinder..... (siehe Forschung)

Ob mit oder ohne Wissen und Einverständnis der betroffenen Eltern bzw ob mit Wissen und Einverständnis des Parkinsonpatienten geht aus der Meldung nicht hervor.