Todesfälle innerhalb der Ordung:

Einen Skarabäus als Schmuckstück gibt man z.B. den Enkelkindern zur Erinnerung an den Tod der Großeltern. 

Wenn Kinder vor den Eltern gehen, dann sind diese außerhalb der Ordnung gestorben. Dazu zählen z.b alle während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder, über die ich auf sternenkind.info berichte.

Über Todesfälle außerhalb der Ordnung berichtet Sternenkind.info

 

Medizin und Erste Hilfe

Orpha.net ist eine Datenbank für seltene Erkrankungen. Es gibt darin ein Verzeichnuns von Medikamenten in allen Entwicklungsstufen, Spezialisten, Expertisezentren, diagnostische Einrichtungen/ Speziallabos, berichtet wird über laufende Forschungsprojekte, klinische Studien, register und Biobanken sowie Selbsthilfeorganisationen.

Norwegen: https://frambu.no/

Dänemark: https://socialstyrelsen.dk/om-os/kontakt

Ein Bericht aus Langenau Kreis Görlitz (Ostdeutschland nahe Polen)


Die mormonische Kirche - bekannt auch als Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage - betrachtet die Familiensuche als einen öffentlichen Dienst an alle Menschen, so dass Sie kein Mitglied der HLT - Kirche sein müssen, um unser Angebot nutzen zu können. Family Search indizierte die US-Volkszählungen. Die Volkszählungen von 1930 und 1940 würden wahrscheinlich am nützlichsten für Sie, da Sie die Ergebnisse auf Männer beschränken können, die wäre volljährig gewesen, um im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Das sind Männer, die ungefähr 1905-1927 geboren wurden. Ancestry und MyHeritage haben diese Volkszählung ebenfalls indiziert, doch dort handelt sich jedoch um Abonnements Dienstleistungen. Die Armeeaufzeichnungen von Personen sind schwerer zu finden. Siehe die National Archiv-Website zu diesen Aufzeichnungen: https://www.archives.gov/research/military/genealogy.html. War Weikendorf NÖ in der amerikanischen Besatzungszone? Wenn es möglicherweise der Soldat war besucht, weil er in der Nähe stationiert war. Finden, welche Abteilung (en) das ist. In diesem Bereich ist ein weiterer Vorsprung, da viele Abteilungen ihre eigenen haben Wiedersehensgruppen, die online gefunden werden können. Schließlich gibt es den Social Security Death Index (SSDI), den ich finde am einfachsten über die Website von Steve Morse zu suchen https://stevemorse.org/ssdi/ssdi.html. Wenn Sie einen Vornamen finden, können Sie Suchen Sie die SSDI, die den Staat angibt, in dem sich die Sozialversicherungsnummer befand ausgestellt und die Stadt und das Bundesland, in dem die Person lebte, als sie starb. Wenn du haben Sie ein Todesdatum und einen Ort, an dem Sie online nach einem suchen können, gibt es vielleicht einen Nachruf. In den USA gehören Todesanzeigen häufig dazu, wo die Familie überlebt, Mitglieder lebten und die verheirateten Namen der Töchter. Entschuldigung für das Schreiben in Englisch, welches mit Google übersetzt wurde. Von einer Referenzbibliothekarin 202.314.7860 Nationales Institut für Holocaust-Dokumentation Holocaust Memorial Museum der Vereinigten Staaten www.ushmm.org NIE WIEDER: WAS SIE TUN

Strahlsund: Liste mit Namen der Euthanasie Opfer

Die Zeitzeugin Genette Kolinka berichtet über Ihre Zeit im Konzentrationslager in Ihrem Buch Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebt habe

2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. In ihrem Buch Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebt habe berichtet die Zeitzeuging Ginette Kolinka darüber, wie sie Auschwitz überlebt hat.

Wir werden von Scheinwerfern geblendet. Soldaten springen in den Waggon. Sie brüllen: "Schnell! Sie treiben uns zusammen, zerren uns hoch, wir sollen aussteigen." Ginette Kolinka hat Unvorstellbares erlebt. Im März 1944 wurde die damals 19 jährige gemeinsam mit ihrem Vater, Bruder unbd Neffen von Avingnon nach Auschwitz - Birkenau deportiert. Ein Nachbar oder Bekannter der Familie hat sie bei den Nazis denunziert und Kolinkas drei Schwestern haben Glück, dass sie zum Zeitpunkt des Abtransportes nicht zu Hause sind. Ginette überlebt aus Einzige die Zeit im Konzentrationslager. Das dort erlebte hat die Französin gemeindsam mit der Autorin Marion Ruggieri auf Papier gebracht. Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebt habe ist ihr eindringlicher Beitrag gegen das Vergessen.

Nur eine Nummer

"Wir müssen vor den Tisch treten. Sollen wir etwas notieren oder unterschreiben? Eine der beiden Frauen packt mich am Arm, ich bin ihr ausgeliefert. Sie tätowirt mich: Registrienummer 78599. Angeblich schreien manche vor Schmerz, vor Überraschung oder Entsetzen. Ich weiß nicht einmal, ob es weh tut, so stark, so bitter ist die Scham der Nacktheit. Ich spür nichts anderes."

 

Ich beschließe mich so klein wir möglich zu machen, nie aufzubegehren, alles zu akzetieren.

Kolinka ist Zeitzeugin, eine der immer weniger werdenden Menschen, die noch aus erster Hand von den Gräueltaten der Nationalsozialisten berichten können. Doch die 94 Jährige, die heute regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz führt, hielt ihre persönliche Geschichte lange unter Verschluss. Von allierten Soldaten zurück nach Frankreich gebracht, traf sie in Paris ihren zukünftigen Ehemann, mit dem sie einen kleinen Strickwarenstand auf einen dortigen Markt betrieb. Lange Zeit blieb für sie das Thema Holocaust tabu - aus Scham. Von einer Schülerin gefragt, ob das Sprechen ihr beim Verarbeiten des Erlebten helfe, antwortete die ehemalige KZ - Insassin, wie von der Luxenburger Morgenpost zusammengefaßt: "Warum hätte ich es meiner Familie oder Freunden erzählen sollen? Wie sollte ich darüber sprechen, über die Torturen, den Tod."

 

Unvorstellbar

Kolinkas Bericht ist eine schonungslose und unvergleichliche Erinnerung an die Zeit in Auschwitz. Darin schilderte die 94 jährige, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass und das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie lebenswichtig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. "Manchmal kommt auch die Frage nach der Periode, kurz vor dem Ende der Unterrichsstunde: 'Wie haben sie das gemacht?' Ich erklären Ihnen, dass wir gar nichts machten. Niemand hatte mehr seine Tage. Wegen der Nahrung? Der Angst? Den hygienischen Bedingungen?" schreibt sie in ihrem Buch Rückkehr nach Birkenau: Wie ich überlebt habe. Ein Kleid, das ihr die in Frankreich später sehr bekannte Politikerin und ehemaligie Mitgefangene Simone Veil in einem kleinen Akt der Schwesterlichkeit schenkte, gibt ihr kurzfristig neue Hoffnung. Zum Glück, denn: " Die Zuversicht zu verlieren, heißt, den Tod willkommen zu heißen.", schreibt Kolinka. Kurze Zeit später wurden tausende Insassinnen in das Konzentrationslager Bergen - Belsen überstellt, darunter auch Ginette Kolinka. Das Ende des Krieges macht sich durch Chaos und Anarchie langsam bemerkbar. Dennoch sollen die Frauen in weitere Konzentrationslager verlagert werden. Bis irgendwann schlussendlich nicht mehr die ´Nationalsozialisten, sondern die Allierten die Zugtüre öffnen.

 

Erlösung

"Ich erinnere mich nur an die Ankunft. Menschengruppen vor Gebäuden. Niemand beleidigt uns. Niemand schlägt uns. Man redet freundlich mit uns und sieht uns an. In manchen Augen schimmern Tränen. Wie lange hat man uns nicht mehr richtig angesehen?" Kolinka kehrt nach Paris zurück, wo ihre Mutter und ihre Schwestern noch leben. Doch sie kann sich lange niemandem gegenüber öffnen, weiß nicht, wie sie mit den Hinterbliebenen umgegen soll. Und Vice versa. Erst nach dem Tod ihres Gatten schließt sie sich einem Verein von ehemaligen Deportierten an, den auch Steven Spielberg im Zuge seiner Recherche für Schindlers Liste aufsucht. In einem Interview mit der französchische Elle resümiert die Zeitzeugin: " Fünfzehn Monate Hölle, man kann nicht alles erzählen. Ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht, wie ich das überstehen konnte" Julia Lewandowski 18.1.2020 madonna24.at


Irene und ich
es war eine ungewöhnliche Todesanzeige, die mir am 12. Februar 1993 ins Auge fiel: ein Davidstern, darunter die Zeile „Jeder Ermordete hat einen Namen“. Es folgte eine Liste mit Namens- und Altersangaben. 23 jüdische Menschen, am 12. Februar 1943 von Hamburg nach Auschwitz deportiert und ermordet. Bei einem der Namen blieb ich hängen. Ein Kind, Irene Starke, 5 Jahre und 11 Monate. Ich schnitt die Anzeige der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aus und bewahrte sie auf.

Das Internet, 1993 noch fern, konnte später mit ein paar dürren Informationen dienen, vornehmlich über Irenes Vater Martin Starke. Er kam mit einem anderen Transport nach Auschwitz und überlebte Zwangsarbeit, Hunger, Kälte, Misshandlungen, Bombardierungen und Todesmärsche. Kurz nach seiner Ankunft hatte er erfahren müssen, dass Irene und ihre Mutter Ruth vom Transport aus direkt für die Gaskammer selektiert worden waren. Die Schwestern Vera und Sulamith, fünfzehn und achtzehn Jahre alt, seien zu Fuß ins Frauenlager Birkenau gegangen. Starkes Nachforschungen liefen ins Leere. Auch die beiden älteren Töchter waren ermordet worden.

Irene hatte einen Halbbruder, denn ihr Vater hatte in Hamburg eine Geliebte gehabt, Käthe Goldschmidt. Ihr gemeinsamer Sohn überlebte den Krieg in München, als „arisches“ Waisenkind getarnt. Auch Käthe Goldschmidt verließ lebend das Ghetto Theresienstadt. 1950 heiratete sie Martin Starke. Der Sohn, Pit Goldschmidt, war dabei, als die damalige Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck am 24. Juli 2009 den 20.000. Stolperstein enthüllte – es war der für Irene. Die Stolpersteine für sie, ihre Mutter und die beiden Schwestern wurden vor dem Haus am Grindelhof 43 verlegt, wo die Familie früher gewohnt hatte. Das sogenannte Grindelviertel war einmal das Zentrum der jüdischen Gemeinden in der Stadt gewesen; 25.000 Menschen gehörten 1933 dazu.

Ganz zufällig stieß ich auf einen weiteren Ort, an dem man Irene und ihre Familie findet. Hin und wieder unternehme ich Erkundungstouren in die Hafencity, um nachzusehen, was wieder an Neuem dazugekommen ist auf der Großbaustelle: Häuser, Boulevards, Treppen, auf denen man auch sitzen und aufs Wasser schauen kann, die Hafencity Universität, Spielplätze, Parks – und in einem davon, dem Lohsepark, gibt es seit drei Jahren das „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“.

Durch die sogenannte Fuge, einen schluchtartigen Einschnitt ins Gelände, der vom ehemaligen Bahnhofsvorplatz entlang dem historischen Gleisverlauf bis zu den Überbleibseln des Bahnsteigs 2 führt, erreicht man die eigentliche Gedenkstätte. Tafeln mit Namen von über 8.000 Juden, Sinti und Roma, zwischen 1941 und 1945 aus ganz Norddeutschland nach Belzec, Lodz/„Littmannstadt“, Minsk, Riga, Auschwitz und Theresienstadt deportiert. Und dann fand ich den bekannten Namen: Irene Antoinette Starke, geboren am 14. Februar 1937. Zwei Tage vor ihrem sechsten Geburtstag war sie hier in den Zug gestiegen. Heute wäre sie also 83 Jahre alt geworden.

Scharen von Historikern mögen bis ins Letzte erforschen, wie es dazu kommen kann, dass Menschen anderer Religion, Herkunft oder Hautfarbe ausgegrenzt, gehasst, verfolgt und umgebracht werden, selbst Kinder – für mich wird hinter allen rationalen Erklärungen immer ein un(be)greifbarer Kern bleiben. Damit aber Vogelschisser und Schlussstricher nicht die Oberhand bekommen, müssen wir uns erinnern. Oder es zumindest versuchen. Vielleicht mithilfe von Überlebenden, Zeitzeugen, die vom Holocaust erzählen oder davon, was „weiter leben“ bedeutet. So lautet der Titel eines überaus lesenswerten Buches von Ruth Klüger, die gegen alle Wahrscheinlichkeit als Jugendliche Auschwitz überlebte.

Im Hamburger Grindelviertel leben übrigens heute wieder etwa 4.000 Juden. Es gibt ein jüdisches Café und eine jüdische Schule (streng bewacht, was leider nötig ist). Und erst vor zwei Tagen hat die Hamburger Bürgerschaft beschlossen, dass die einst größte Synagoge Nordeuropas wiederaufgebaut werden soll, die von den Nazis zerstörte Synagoge am Bornplatz.

Kerstin Eitner
Redakteurin
Greenpeace Magazin
14.2.2020

 

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