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Info für Opfer eines Verbrechens

Es gibt Augenblicke im Leben, da bleibt die Welt stehen.

Wenn du merkst, sie dreht sich wieder, dann erkennst du, dass nichts mehr ist wie es war.

Aus eigener Sicht möchte ich Berichten, wie ich persönlich es empfunden habe, damals als mein Kind ermordet wurde.

Da wird man schon im Vorfeld mehrfach Opfer, etwa

  • weil keiner gegen seinen Willen med. Untersucht werden darf,
  • der Psychiater die Familientragödie offenen Auges auf uns zukommen sah
  • als zu Muttertag 1987 dann unser Sohn vom eigenen Vater ermordet wurde kam es 18 Mon. später zu seiner Verurteilung
  • Als Mutter und die zwei überlebenden Kinder waren wir natürlich Opfer dieses Verbrechens geworden, aber lesen sie selbst den daneben stehenden Artikel: dem Staat reiucht die rechtskräftige Verurteilung des Täters nicht aus, damit Opfer Schmerzensgeld erhalten
  • sondern die Opfer müssen vorfinanzieren, z.B. eine Übersiedlung, z.B. Therapien - alle Rechnungen sammeln und dann noch vor Gericht sich bewerten lassen, ob einem deswegen Schmerzensgeld zusteht, weil man erlebt hat, was man erlebt hat - weil damit so umgegangen ist, wie man damit umgegangen ist.
  • Im Zeitungsartikel bezieht man sich auf eine Frau, welche vergewaltigt wurde, die inzwischen starb - ohne dem Erlebnus der Vergewaltigung würde die Frau wahrscheinlich noch leben - und die Erben haben das gesetzliche Recht, sich auch noch um das Schmerzensgeld zu streiten vor gericht, was ihrem verstorbenen Familjenmitglied zugestanden wäre.
  • Opfer haben demnach durch die erlebte Tat noch zuwenig gelitten/erlitten - so kann der Staat dzt. selbst zum Täter werden. Aus meiner Sicht gehört da Gesetzliches etliches verändert, damit Opfer sofort Hilfe erhalten und Opfer die Auszahlung des Ihnen zustehenden Schmerzensgeldes auch persönlich erleben.
  • PS: Persönlich habe ich um das meinen Kindern und mir ev. zustehende Schmerzensgeld nicht angesucht - das sollen die Täter sich beim himmlischen Vater ausmachen.
Krone 24.Mai.2020
Krone 24.Mai.2020

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