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Trauriger Abschied

Das Abschied nehmen hat seit März 2020 einen Wandel erfahren: Der österr. Bundesminister für Gesundheit und Frauen kann, wenn dies aus epidemiologischen Gründen gerechtfertigt oder auf Grund internationaler Verpflichtungen erforderlich ist, durch Verordnung weitere übertragbare Krankheiten der Meldepflicht unterwerfen oder bestehende Meldepflichten erweitern. Seit März 2020 gehört Corona zu den meldepflichtigen Krankheiten.

Von März bis Ende April 2020 galt bei einem Begräbnis: max. in Kleingruppen von 5 Personen – vorzugsweise aus Ihrer eigenen Wohnumgebung. Abstand von 1 Meter ist einzuhalten, Maskenpflicht in geschlossenen Räumen - Aufbahrungshallen dürfen auch geschlossen bleiben, sodas nur am Grab die Verabschiedung stattfinden kann.

Ab 1.5.2020 dürfen bei Begräbnissen wieder bis zu 30 Personen teilnehmen.

Österreich: Ab 29.5.2020 sind Hochzeiten und Begräbnisse mit maximal 100 Personen sowohl im Innen- als auch Außenbereich möglich.

Die Info zu Corona: Begräbnis eines Sternenkindes finden Sie in meinem Blog auf Sternenkind.info

Bei meldepflichtigen Krankheiten kann das zuständige Gesundheitsamt z.B. die Kremierung vorschreiben!

26.4.2020 Umgang mit Alten und Kranken: Ein inhumaner Zustand Das Coronavirus darf nicht unser soziales und kulturelles Leben zerstören...


Krone 13.5.2020 Corona sei dank: für Trauerfeier im Freien verrechnet die Verwaltung der Wiener Friedhöfe 50% Hallenmiete, berichtet der Bestatter Martinovic
Krone 13.5.2020 Corona sei dank: für Trauerfeier im Freien verrechnet die Verwaltung der Wiener Friedhöfe 50% Hallenmiete, berichtet der Bestatter Martinovic

  • Große Trauerfeiern am Friedhof sind derzeit nicht möglich. Die Bestattung Himmelblau und die Bestattung Wien sie der Bestatter bestattung-aigner.at überträgt Beerdigungen am PC oder auf mobilen Endgeräten. Nur eingeladene Gäste können sich den Link herunterladen.
  • Friedhofsgärtnereien bieten kostenpflichtig an ein Kerzenanzündservice.
  • Als meine Freundin den Sarg in Folie gehüllt sah, meinte Sie: pietätloser geht es nicht mehr. Darauf sagte ich: Doch! Das für den Verstorbenen zuständigen Gesundheitsamt kann - Gesetzlich geregelt - aus Gründen des Schutzes der überlebenden Bevölkerung sogar die Kremierung zwingend vorschreiben, unabhängig von der Religion des Verstorbenen und den damit in Verbindung stehenden Begräbniswünschen.
  • Wien hat seine eigenen Erfahrungen mit Seuchen, beschreibt der Falter ...
  • Gefordert in der Bewältigung der Pandemie sind die Pathologien, provisorische Leichenschauhäuser z.B. in Zelten werden errichtet, die Bestatter, Totengräber, Friedhofsgärtner leisten großartiges!

    bestattungsdienst.hamburg/corona-aktuell-der-blog/

  • Es gibt eine Empfehlung vom Robert Koch Institut, wie man mit infizierten Leichen umgehen soll, beschreibt doccheck.com
Die Obduktion liefert neue Einblicke in der Untersuchung von Corona-Toten, um die Krankheit zu verstehen
Die Obduktion liefert neue Einblicke in der Untersuchung von Corona-Toten, um die Krankheit zu verstehen

Österreich: 1.4.2020: Todesopfer: 80 Prozent sind über 70 Jahre alt

Eine erste Auswertung der Daten der in Österreich verstorbenen Coronaopfer zeigt: 80 Prozent sind älter als 70 Jahre, mehr als die Hälfte sogar über 80 Jahre alt; nur vier, die vom Virus dahin gerafft wurden, waren unter 60.  Und: Zweit Drittel der österreichicshen Corona-Toten sind Männer.

 

Krone, 23.3.2020: Wien todernst die Lage nicht nur in Italien ist, beweist ein erschütterndes Facebook-Video von Christian W. (50).

Der bislang kerngesunde und sportliche Manager - er lebt nahe Wien - war zwei Wochen mit einer Corona - Infektion in intensivmedizinischer Betreuung und überlebte nur knapp.

Man stirbt allein

In einem Clip (das ganze Video auf krone.at) mit Gänsehaut-Garantie beschreibt er - hustend im Bett wieder zu Hause - die Krankheits eindrucksvoll: "Man bekommt keine Luft, es fühlt sich an, als ob der Brustkorb brennt. Im Spital sieht man keine Gesichter, nur Masken. Man kämpft und stirbt allein, weil Dich niemand besuchen kommen darf. Im Zimmer daneben musste W. den Todeskampf eines anderen Patienten mitanhören. "Zwei Tage stöhnen, dann hat er aufgegeben ..."

Sein eindringlicher Apell:

"Passt gut auf Euch auf, Schützt eure Eltern und Großeltern, damit Ihnen dieses Schicksal erspart bleibt."

 

Ich habe mit meiner Jö - karte gespendet und darüber berichtet, in der Hoffnung, das es andere mir gleich tun.


Pollendatenbank: paldat.org

Österreich berichtet am Karsamstag, den 11.4.2020 über die aktuelle Begräbnissituation in den USA:

17.4.2020 Schneise der Verwüstung

Leichenhallen überfüllt, korrupte Regierungen: Die Corona-Apokalypse in Südamerika

 

18.4.2020 Coronavirus

Pfleger fliehen aus kanadischem Altenheim – 31 Tote

18.7.2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sars-CoV-2 mag in Deutschland weitgehend unter Kontrolle sein, doch in anderen Regionen wütet das Coronavirus. Unter anderem besonders betroffen: das Amazonasgebiet. Manaus, die Metropole des brasilianischen Bundesstaates Amazonas, ist der einzige Ort in Amazonien, der über Intensivmedizin verfügt. Doch diese ist bereits Ende Mai zusammengebrochen, als es mehr als 4000 Infizierte und 620 Tote wegen des Erregers gab. Die Verbreitung von Sars-CoV-2 steht in direktem Zusammenhang mit der Ausbeutung der Bodenschätze Amazoniens. Und schafft gleichzeitig günstige Bedingungen dafür. Nachdenklich grüßt Alina Schadwinkel alina.schadwinkel@spektrum.de


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